Die Ernährung der Katze

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Ernährung der Katze

Die richtige Katzenernährung ist super wichtig

Grundvorraussetzung für ein erfülltes Katzenleben ist eine ausgewogene Ernährung, die von der Katze auch gut verarbeitet werden kann. Dies gilt zwar für alle Tiere, aber besonders bei der Ernährung der Katze ist es so, dass sie nicht als „Tischmülleimer“ missbraucht werden sollte. Denn auch wenn es den Samtpfoten richtig gut schmeckt, Menschenessen ist nicht für Katzen gemacht.

Die Ernährung der Katze

Da ich leider kein statistisches Bundesamt bin, habe ich mit einer Menge an Katzenbesitzern gesprochen was die Ernährung der Katze angeht. Im Schnitt geben die Leute zwischen 50 und 150 Euro für Katzenfutter im Monat aus. Nach wie vor kann man heutzutage immer noch nicht die Geschmacksrichtung Maus kaufen, aber dank zahlreicher Futterhersteller lässt sich der Speiseplan für unsere kleinen Raubtiere mühelos an die freie Wildbahn anpassen.

Betrachten wir die Riege der Freigänger und deren Speiseplan, so finden wir da: Ratten, Mäuse, Insekten und sogar Kaninchen. Und wenn man sich anschaut wie eine Katze Ihre Beute frisst, dann stellt man fest, dass kleinere Nager mit allem drum und dran verschlungen werden. Haut, Haare, Innereien, Knochen und Fleisch. Mag auf den ersten Blick unappetitlich aussehen aber es gibt der Katze genau das was sie braucht: Kohlenhydrate, Proteine, Mineralstoffe, Vitamine und Fette also Quasi ein „All in One“ Paket.

Die Ernährung muss regelmäßig sein

Bei der „Inhaltsangabe“ von Nagetieren stellt man also schnell fest, dass die eigene Katze eine proteinreiche Feuchtnahrung auf Fleischbasis bevorzugen sollte. Die Formel für eine unbeschwerte Gesundheit lautet dabei: Eiweiß – viel. Fett und Kohlenydrate – wenig. Stellt aber auch sicher, dass eure Katze ausreichend mit Wasser versorgt wird, weil Wasser ebenso wichtig ist.

Wieviel eine Katze fressen sollte hängt stark davon ab, wie alt die Katze ist. Bei ausgewachsenen Tieren , also ab dem siebten Lebensmonat, sollte das Essen auf zwei Mahlzeiten pro Tag aufgeteilt werden. Und dabei sollte man auch darauf achten, dass die Mahlzeiten stets um die gleiche Uhrzeit gereicht werden. Einmal morgens und einmal abends. Wenn Ihr jetzt noch darauf achtet, dass das Futter nie direkt aus dem Kühlschrank oder Topf gereicht wird, sondern immer auf Zimmertemperatur, dann seid Ihr schon auf dem Besten Weg.

Wieviel Futter braucht die Katze?

Wenn Ihr eine kleine Katze habt, die so circa zwei Kilogramm wiegt, benötigt diese ungefähr 1000 Kilojoule. Wenn die Katze vier Kilogramm wiegt liegt der Bedarf bei etwa 1400 Kilojoule. Jungtiere sollten bis zu sechsmal täglich gefüttert werden. Mit Jungtieren sind hier Kätzchen gemeint, die bis zu 8 Wochen alt sind. vom dritten bis vierten Monat wird die Tagesration dann auf viermal pro Tag reduziert. Und in den folgenden Monaten gibt es dann noch dreimal täglich den täglichen Schmackofatz.

Katzen stehen auf Milch. Das ist zwar süß mit anzusehen, für die Katzen aber garnicht so gut zu vertragen. Bei der Ernährung der Katze solltest du deinem Kätzchen ab dem vierten Monat abgewöhnen, dem weißen Gold zu fröhnen. Das funktioniert, in dem man die Milch am Anfang mit Wasser streckt, nach und nach dann die Milch ganz weglässt.

Füttern aus der Dose?

Dem einen oder Anderen mag das Füttern aus der Dose zwar lieblos erscheinen. Aber Fertigprodukte sind garnicht so schlecht wie ihr Ruf das vermuten lassen mag. Der Vitamin- und Nährstoffbedarf wird durch Dosenfutter meist ausreichend gedeckt. Übrigens testen wir immer mal wieder bestimmte Futtersorten. Für den geschmacklichen Test dürfen natürlich unsere Fellnasen das Futter ausprobieren. Einen Test über MACS Katzenfutter könnt ihr übrigens hier finden.

Eine Dose Nassfutter, so wird das Dosenfutter genannt, reicht aus um eine vier Kilogramm schwere Katze den Tag über glücklich zu machen. (Das kommt natürlich auch stark auf eure Katze und auf das Futter an). Ein wichtiger Punkt: Ihr solltet nicht nur Nassfutter verwenden, denn auch wenn das Zeug unseren Fellnasen echt gut schmeckt so ist der pure Verzehr von Naßfutter schädlich für die Zähne (Einen Bericht dazu gibts hier). Aus diesem Grund sollte der Katze auch ausreichend Trockenfutter zur Verfügung gestellt werden. Denkt aber dran: Das Trockenfutter ist „gewaltiger“ als Nassfutter und sollte, wenn die Katze als Hauptmahlzeit Nassfutter bekommt, mit Bedacht eingesetzt werden.

Doch lieber frisches Futter?

Selbstverständlich müsst Ihr kein Nassfutter verfüttern. Es besteht immer noch die Möglichkeit auf Frischfutter zu setzen. Der Aufwand für Herrchen oder Frauchen ist hier natürlich ein wenig höher. Denn Ihr müsst den Nährstoffbedarf errechnen und dann auch bedienen.

Folgende Nahrungsmittel sind dabei nicht für die Fütterung geeignet:

  1. roher Fisch
  2. Schinken
  3. Speck
  4. Kohl
  5. Gezuckerte / Gesalzene Speisen

Auf Milch solltet ihr wie oben bereits geschrieben am besten verzichten. Wenn ihr Fisch füttern wollt, muss dieser gut gegart und vollständig entgrätet sein. Rohes Schweinefleisch kann tödliche Krankheiten verursachen. Und bei rohem Geflügel und Eiern spielt ihr mit dem Risko einer Salmonellenvergiftung.

Eines noch zu Geflügel: Wenn ihr Geflügel gegart habt, müsst ihr alle Knochen entfernen. Denn wenn ein Knochen gekocht wurde, wird dieser spröde und kann böse splittern. Und wenn sich so ein spröder gesplitterter Knochen im Hals eurer Katze steckt, kann das tödlich ausgehen.

Was wenn die Ernährung der Katze schiefgeht?

Zunächst mal: Ich persönlich glaube ganz fest daran, dass jeder und jede von euch nur das Beste für seine Katze will. Doch was wenn das manchmal zuviel ist? Es gibt genügend Katzen die einfach, und lasst uns das Kind beim Namen nennen, Fett sind. Und genau wie beim Menschen kann Fettleibigkeit bei Katzen zu Diabetes und gesundheitlichen Problemen aller Art führen.

Niemand von uns möchte das mit Absicht

Es gibt sogar Studien die belegen, dass eine Katze die an Übergewicht leidet, sich selbst nicht mehr vollständig Säubern und Pflegen kann. Irgendwann hat jede Katze ihre „Lieblingsspeise“. Damit die Ernährung der Katze nicht zu einseitig wird und die Katze sich zu sehr an immer ein und dasselbe Futter gewöhnt, macht eine Abwechslungsreiche Ernährung schon Sinn.

Es gibt auch Leckerlis mit denen Ihr eure Katze loben und locken könnt, ohne dass Mausis Fell anfängt zu spannen.

Wie sagte einst ein Tierart?
„Auch Ihre Katze hat ein Anrecht auf eine Hüfte!“
In diesem Sinne wünsche ich euch allen nur das Beste für eure Vierbeiner.

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